Erstes Kennenlernen: Vestische Straßenbahnen GmbH und "Bürgerbus Haltern am See e.V."

(v.l.): Michael Reinke, Antonius Wesseler, Werner Mohr (alle Bürgerbusverein), Ralf Simer (Vestische), Hans Kirschbaum (Bürgerbusverein) Carolin Ostrop (Stadt Haltern), Thomas Krämer (Betriebsleiter Vestische) und Holger Becker (stellv. Geschäftsführer)

Herten, 12. Oktober 2016. Heute trafen alle Verantwortlichen für das Projekt „Ein Bürgerbus für Haltern am See“ im Verwaltungsgebäude der Vestischen Straßenbahnen zusammen. Zur Begrüßung hieß Ralf Simer, Teamleiter Produktplanung/Marktforschung in der Abteilung Leistungsplanung und Angebot bei der Vestischen, alle Anwesenden herzlich willkommen.

Die Tagesordnungspunkte wurden schnell abgenickt und schon ging es in die direkte Besprechung der Busbeschaffung. Anträge auf Fördermittel müssen gestellt werden. 55.000 Euro Förderung gibt es für einen Bürgerbus mit Niederflurtechnik, der auch barrierefrei sein muss. Ein Fahrzeug, welches individuell umgebaut werden muss, kostet ca. 95.000 Euro. Der Differenzbetrag wird von der Stadt Haltern am See gestellt, die durch Carolin Ostrop aus dem Fachbereich Bauen und Planen vertreten wurde. „Von der Busbestellung bis zur Auslieferung des umgebauten Fahrzeugs dauert es neun Monate.“, weiß Thomas Krämer, Prokurist und Betriebsleiter bei der Vestischen.

Der künftige Bürgerbus soll 21 Haltestellen anfahren, davon werden zwölf neu entstehen und von diesen werden sechs auch vermarktet. Werbepartner wurden bereits akquiriert, „Sechs lokale Firmen haben bereits ihre Zusagen für langjährige Zusammenarbeit gegeben.“, sagt Hans Kirschbaum vom Bürgerbus Haltern am See e.V..

Im Herbst 2017 soll der Bürgerbus durch Haltern am See rollen, dafür müssen jetzt die Verträge geschlossen und Konzessionen erworben werden, das alles geschieht zeitgleich mit der Busbeschaffung, um die Deadline zu halten. Kleinere Arbeitsgruppen, bestehend aus sowohl Mitgliedern des Bürgerbusvereins als auch der Vestischen Straßenbahnen GmbH, werden ab heute in allen Punkten die Details klären, sodass sich alle Verantwortlichen dann Anfang nächsten Jahres in gleicher Runde wieder mit neuen Informationen austauschen werden.

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